SKS Prag

Grüß Gott - Dobrý den


SKS, das Büro der Sudetendeutschen Landsmannschaft in Prag, wurde am 24. März 2003 als „sudetendeutsche Botschaft des guten Willens” in der Tschechischen Republik in Anwesenheit tschechischer und deutscher Politiker und Vertreter des öffentlichen Lebens eröffnet. Es dient als Kontaktbüro für jene Tschechen und Sudetendeutschen, denen an Ausgleich und Verständigung zwischen beiden Völkern bzw. Volksgruppen gelegen ist.

In diesem Sinne ermöglicht es das Sudetendeutsche Büro einerseits, Kontakte zwischen sudetendeutschen, bayerischen und tschechischen Politikern zu knüpfen, und arbeitet andererseits daran, die guten Beziehungen zwischen der Volksgruppenorganisation mit Kirchen, Bürgerinitiativen, Politikern, Wissenschaftlern und Künstlern auszubauen und zu festigen. Daneben versucht das Büro, bei der Suche nach Verwandten und Freunden behilflich zu sein, denn durch die Vertreibung der Sudetendeutschen 1945/46 wurden die Bande zwischen deutschen und tschechischen Einwohnern getrennt.

Das Sudetendeutsche Büro in der Tschechischen Republik möchte in entscheidendem Maße dazu beitragen, das Bild von der historischen Rolle der Deutschen in Böhmen, Mähren und Schlesien zu entzerren, zu korrigieren und von allen Vorurteilen zu befreien. Die sudetendeutsche Volksgruppe lebt nicht nur in der Erinnerung an die gemeinsame Heimat, sondern auch im täglichen Leben der heutigen Tschechischen Republik weiter.

Das Sudetendeutsche Büro (SKS) vermittelt der Sudetendeutschen Landsmannschaft und der sudetendeutschen Presse überdies Informationen über die Berichterstattung der tschechischen Medien zur sudetendeutschen Frage und den Reaktionen der tschechischen Bevölkerung. Besondere Aufmerksamkeit widmet es dem Gespräch und der Diskussion mit der jungen Generation beiderseits der Grenze. Zugleich pflegt es gute Beziehungen zu den heimatverbliebenen Deutschen, ihren Begegungszentren und Organisationen.

Das Sudetendeutsche Büro informiert die tschechische Öffentlichkeit durch öffentliche Veranstaltungen und durch diese Internet-Seite über seine Arbeit. Die Besucher werden um Anregungen und Kritik gebeten.

Die Arbeit der vertriebenen Sudetendeutschen bringt die Webseite der Sudetendeutschen Landsmannschaft – www.sudeten.de* – näher.


Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer zu Besuch beim Leiter des Prager Sudetendeutschen Büros Peter Barton am 20.12.2010.

Der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt Reiner Haseloff besuchte am 12. 4. 2012 das Sudetendeutsche Büro in Prag

Über die aktuelle politische Lage in der Tschechischen Republik und Arbeit des Prager Sudetendeutschen Büros berichtete der Büroleiter Peter Barton bei der Bundesdelegiertentagung der Ost- und Mitteldeutschen Vereinigung der CDU/ CSU am 15. November 2007 in Berlin.
Die bei der Tagung anwesende CDU-Parteivorsitzende und Bundeskanzlerin Angela Merkel interessierte sich für Bartons Arbeit im sudetendeutsch-tschechischen Dialog.

Foto: Frank Ossenbrink ©

Am 7. Juni traf der Leiter des Prager Sudetendeutschen Büros Peter Barton den Ministerpräsidenten des Freistaates Thüringen, Dieter Althaus, im Thüringer Landtag in Erfurt zu einem informellen Gespräch.

SL-Bundesvorsitzender Bernd Posselt und Büroleiter Peter Barton empfangen gemeinsam den bayerischen Innenminister Günter Beckstein im Prager Büro

Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde „Emnet Va Emuna“ in Jerusalem Gideon Mamroth (ganz links mit sudetendeutscher Fahne) organisierte am 1. Mai 2008 in seiner Heimatstadt einen Tag der Solidarität mit den Sudetendeutschen am Grab des sudetendeutschen Retters der polnischen Juden Oskar Schindler.